reflections

Über

Hey ihr lieben, Ich schreibe diesen Blog um etwas meinen Weg zum Wunschkind dar zu stellen.... Bisher sind 2 Jahre vergangen. Hoffen, Bangen zahlreiche Untersuchungen - Ärzte Kontakte weiter befinden wir uns jetzt in unserem 1. IVF Versuch... aktuell kurz vor dem Bluttest bin ich eigentlich sicher, dass auch dieser Versuch scheitert.

 Zu mir, ich arbeite im sozialen Bereich und habe täglich mit vielen Menschen und Schicksalen zu tun.Darunter auch häufiger ungewollte Kinder oder Kinder, die schlichtweg nicht ausreichen versorgt und erzogen werden. Vor ca. 2 Jahren nachdem ich meinen Mann fürs Leben gefunden habe, schlich sich zunehmend der Wunsch auf ein eigenes Kind ein. Heiraten - dachte ich - geht auch später noch. Auch der Hausbau War vorallem für meinen Partner sehr sehr wichtig könnte aber in meinen Augen noch warten.... ich setzte also die Pille ab, dass war ca. September 2012. Das es in den ersten Monaten nicht direkt klappt fand ich zu Anfang nicht sonderlich ungewöhnlich. Nach ca. 5 Monaten kam meine Periode immer unregelmäßiger und ich suchte meine Frauenärztin auf. Nach einigen Blutuntersuchungen stellte sie fest, dass mein Prolaktinwert erhöht sei und gab mir Medikamente dies bezüglich. Zu dieser Zeit hatte ich deutliches Ãœbergewicht (140Kg) so das damals meine Ãrztin bereits sagte es wÃre gut abzunehmen - achja und aufzuhören zu rauchen... Nunja dachte ich, beides auf einmal schaffe ich nicht... Die Prolaktinhemmer machten mir sehr zu schaffen und die Nebenwirkungen waren für mich fast unerträglich.

 

Ich fühlte mich, als wenn jemand in meinem Gehirn rum fuschen würde. Insgesamt habe ich jetzt nach 2 Jahren die Erkenntnis, dass ich auf viele Medikamente sehr sensibel reagiere. Als 2. Wundermedikament bekam ich dann clomifen verschrieben.dieses sollte ich dann über 5 Monate lang vom 5.-9. Zyklus Tag nehmen. Jede Monat hoffte und bangte ich auf ein Kind... Zwei Striche auf einem Schwangerschaftstest - aber nichts. Dadurch das meine Periode so unregelmäßig kam, War es für mich noch schlimmer, da meine Tage somit nie das klare Indiz dafür War, dass es eben nicht geklappt hat. Nach 6 Monaten ( Also bereits einem Jahr ) sagte meine Frauenärztin das sie uns nicht weiter helfen könne und wir eine Kinderwunsch Klinik aufsuchen sollten.

 

Also machte ich meinen ersten Termin in der Klinik. Bis zu diesem Termin hatte ich bereits die ersten 10 kg abgenommen. Meine Arbeit lief weiter wie gehabt. Immer viel zu tun, immer viel Stress. Ich War immer erneut bemüht auf mich aufzupassen. Inzwischen waren wir auch mitten im Umbau unseres jetzigen Hauses. Ein Traum vorallem meines Mannes - für mich gehört es einfach irgendwann dazu. Es war eine anstrengende Zeit aber inzwischen sind wir sehr glücklich in unseren eigenen 4 Wänden. Unsere 1. Termine in der Kinderwunsch Klinik standen im Zeichen der Diagnostik. Es stellte sich heraus dass mein Schilddrüsen wert völlig daneben War und es dauerte weitere Monate, bis dieser optimal eingestellt War. Mein Mann gab ein Spermiogramm ab, dass außergewöhnlich gut War. Daher War der 1. Versuch " Geschlechtsverkehr nach Plan" inzwischen War es April 2014. Wieder Hoffnung / Bangen - positive Einstellung.... Wir bekamen Spritzen um die Entwicklung der Eizellen anzuregen und das lief auch soweit alles unkompliziert und sah gut aus. Den Eisprung musste ich dann zum passenden Zeitpunkt mit einer weiteren Spritze auslösen. Diese Spritze empfinde ich übrigens nach wie vor als am mit unangenehmsten und macht die größten blauen Flecke. Gott sei Dank hatte ich in dieser Zeit Urlaub, denn es sollte erneut eine Welt für mich zusammen brechen. Nach dem Geschlechtsverkehr ( der übrigens zeitlich auf die Stunde genau vorgegeben wurde von der Klinik ) musste ich am kommenden Morgen zum "Sims Huhner Test" - dieser Test soll feststellen, wie viele bewegliche Spermien sich noch vor meinem Muttermund befinden und daher Auskunft über die Möglichkeit einer Schwangerschaft geben. Das Ergebnis gab es direkt und in meiner Empfindung erbarmungslos. Bis dahin hatte ich übrigens bereits 25 KG abgenommen. Die Ärztin sagte uns, dass die Chance minimal sei, dass ich auf natürlichem Wege schwanger werden würde und für uns eine künstliche Befruchtung in Frage kommt. Ich glaube an diesem Tag habe ich rückblickend mein Glück verloren - mein Lächeln alles... ich hatte das Gefühl keine Frau mehr sein zu können - nur halbfertig zu sein und meinem Partner niemals im Leben eine Familie schenken zu können. Reingehorcht glaube ich, dass ich bereits im Juni / Juli inmitten einer beginnenden Depression War die ich mit exessivem Verhalten ausgeglichen habe.

 Sprich ich habe mich vollkommen zurück gezogen, nicht mehr mit meinem Partner gesprochen und bin endlos feiern gegangen - habe jeden Abend diverse Typen kennengelernt, die mir zumindest für den Moment das Gefühl gegeben haben, dass ich lebendig bin. Und mich als Frau gesehen haben. Sexuell lief zwischen meinem Partner und mir eh mehr Frust als Lust. Er konnte mit dem Druck des " Sex nach Plan" null umgehen und seit her herrschte Flaute. Noch mehr Zweifel in mir, dass ich für ihn nicht mal mehr begehrenswert wäre, dass ich nur noch hässlich und unnütz bin. Trotzdem gab ich noch nicht gänzlich auf.

Eine Bauchspiegelung sollte die vorerst letzte Diagnostik sein - ambulanter Eingriff naja sollte nach 3 Tagen wieder fit sein. Aufgrund der Stichelung meiner Eierstöcke ( Bei mir wurde ebenfalls PCO festgestellt) ging schief, so dass ich aufgrund von schmerzen nachts wieder ins Krankenhaus gefahren bin und am kommenden Morgen erneut operiert wurde, da mir Blut in den Bauch Raum lief. Ich verbrachte die Woche im Krankenhaus und es ergab sich, dass die Durchlässigkeit meines rechten Eileiters verzögert sei - was das genau heisst, weiss ich ehrlich gesagt bis heute nicht.

 

 Nebenbei plante ich unsere Hochzeit. Künstliche Befruchtung hieße enorme finanzielle Belastung. Wir wechselten also auch zeitnah zur Knappschaft, da diese 3 Versuche der künstlichen Befruchtung zu 100% übernehmen. Von der Op bis jetzt Nov. 2014 passierte nicht viel in Richtung der Klinik. Im Vorgespräch wurde entschieden, dass es eine IVF wird und wir bekamen direkt nach der Hochzeit einen Behandlungsplan. Diesen reichte ich dann bei der Krankenversicherung ein und innerhalb von 3 Tagen ( Ultra flott ) bekam ich ein Bewilligung von 3 x IVF zurück. Jetzt hieß es nur noch warten auf die nervige Periode. Denn das War dann der Startschuss für die neue Hormonbehandlung mit Ivf. Zu den Kosten - ja wir bekommen 50 % zurück erstattet, aber müssen diese erstmal vorstrecken, was nach einer Hochzeit finanziell ja super läuft :-) Nunja. Ich begann dann im Oktober mit den Hormonspritzen - regelmäßige Termine in der Kinderwunsch Klinik - Ultraschall Kontrollen und nach ca. 14 Tagen War die so genannte Punktion. Dabei wurden mit 6 Eizellen entnommen. Am selben Tag noch der nächste Schlag. Das Spermiogramm meines Mannes War auf einmal schlecht. Das käme alles vom rauchen War die Aussage der Ärztin und weg War sie wieder. Ich War am Boden zerstört und die kommenden 24h waren mit die schlimmsten für mich. Am nächsten Morgen 8 . 30h könnte ich dann anrufen und habe erfahren, dass sich 2 Eizellen haben befruchten lassen. Zwei von Sechs. Also War 2 Tage später der Transfer. Und jetzt am Transfer plus 11 habe ich noch 3 Tage des Wartens vor mir...

Alter: 31
 

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